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Sams Tagebuch




 


 

 


 

 

 

 

Sam wird immer in unseren Herzen weiterleben

Sam, wir vermissen dich!

Arne-Sam von der Tarpenbek
*25.10.1995- 14.02.2008
Züchter:
Sabine Wolters-Arp


 

Wie alles begann...          

Im Jahre 1995 entschlossen wir uns, einen Hund zu uns zunehmen. Nach zahlreichen Informationen und langen Überlegungen, entschieden wir uns für einen Labrador. Wir ließen uns vom DRC eine Welpenliste zuschicken. Nach zahlreichen Telefonaten mit den Züchtern, bekamen wir die Zusage aus Hamburg. Die 8 Welpen waren gerade am Tag unseres ersten Anrufs geboren. Nach vier Wochen fuhr die ganze Familie nach Hamburg. Wir hatten die Wahl zwischen zwei gelben Rüden. Gemeinsam entschieden wir uns für den größeren von den beiden. Die Welpen wuchsen im Haus auf und hatten einen Garten als Auslauf. Zum Haushalt gehörten auch zwei Kinder, sodass sie auf Lärm und Hektik bestens geprägt wurden. Ferner wurde Sam auch schon im Auto und in einen Kindergarten mitgenommen.

Am 21.12. holten wir unseren Sam dann nach Hause. Im Vergleich zu den anderen Welpen, war er immer noch der Dickste und Größte. Es war für alle sehr aufregend und spannend. Die ganze Fahrt im Auto, saß er in einer offenen Kiste, hinten zwischen den Kindern, auf der Rückbank. Zuhause angekommen, erkundete er die gesamte Wohnung, keine Spur von Trennungsschmerz, auch nicht in der ersten Nacht. Er war einfach wunderbar. Ihn konnte Nichts und Niemand erschüttern.

Mit zwölf Wochen gingen wir mit ihm zum Welpentraining. Wanda, eine Schwester von Sam, nahm auch daran teil. An den Beiden konnte man den totalen Unterschied bei Geschwistern kennen lernen. Wanda, sehr temperamentvoll und manchmal recht zickig, Sam dagegen, ruhig und besonnen.

Anschließend besuchten wir den Junghundekurs. Diesen konnten wir leider nicht bis zum Ende besuchen, da Sam mit 6 Mon. anfing am rechten Vorderbein  zu lahmen. Da sich dieser Zustand nicht besserte, musste er am Ellenbogengelenk geröntgt werden. Es wurde ein Processus coronoides festgestellt. Dieses losgelöste winzig kleine Knochenteilchen musste operativ entfernt werden. Im nachhinein denke ich, war falsche Ernährung ( viel zu langes Füttern von Welpenfutter) und das Toben und Spielen mit großen  und schweren Hunden, Schuld an dieser Erkrankung. Es folgte eine lange Schonzeit, Leinenzwang und langsames Aufbauen der Muskeln. Eine folgende Arthrose ist leider bei Gelenkschädigungen nicht ganz zu vermeiden. Also müssen wir immer darauf achten, dass wir ihn nicht zu stark belasten. Gerade Ballspielen, eine Lieblingsbeschäftigung von ihm, darf nicht übertrieben werden. Wenn dann doch mal ab und zu Probleme auftreten, bekommen wir es Dank homöopathischen Mitteln wieder gut in den Griff.
Mit 13 Monaten machte ich dann mit Sam die Begleithundeprüfung. Das Ergebnis war vorzüglich mit 57 Punkten. Dank unserer Trainerin Vera Schmodsien und unserem Trainingspartner Eddi Karbowski mit Lucky kamen wir zu dem schönen Ergebnis.
Danach wollte ich mit der Dummyarbeit weitermachen. Leider ist Sams Begeisterung an dieser Arbeit so groß, dass er zum Fiepen neigt. Aus diesem Grund haben wir den Eignungstest, der für den Dummykurs erforderlich ist, nicht bestanden. Wir haben dann an vielen Fun- Shops teilgenommen, was uns beiden viel Spaß bereitete.

Im Mai 97 meldete ich Sam zum Wesenstest bei Fr. A. Evans. Auch diesen Test bestand er hervorragend.
Beurteilung: Der 17- Monate alte Labradorrüde zeigt sich temperamentvoll und bewegungsfreudig. Die Bindung zu seiner Führerin ist gut. Beim Spaziergang zeigt sich, dass er außerordentlich wasserfreudig ist. Menschen gegenüber ist er freundlich und verspielt. Den Parcours läuft der Rüde ganz allein und ohne Hilfe ab. Nach den Schüssen jagt er stöbernd durch den Wald.

Im Mai 1998 meldete ich ihn zum Formwert bei Frau H. Vogel an. Leider zog er sich während der doch sehr langen Wartezeit, beim Spazieren gehen, eine Pfotenverletzung zu. Somit konnte sein Gangwerk nicht beurteilt werden.

Die Gesamtbeurteilung:  Ein sehr großer Rüde mit ansprechendem Wesen, sehr kräftigem Kopf, kurzem Hals, ziemlich steil in der Vorderhand. Brustkorb mit korrekter Breite und Tiefe. Etwas lang in den Läufen. Heute stark im Haarwechsel. Der Rüde ist freundlich und zutraulich, schussfest, sicher und sehr interessiert. Kann noch einmal vorgestellt werden. 

Darauf haben wir aber verzichtet, da er allein schon wegen seiner Größe (60cm) eine Zuchtzulassung mit Auflagen bekommen hätte. Das spielt für uns aber auch keine Rolle, da er für uns sowieso der Schönste ist und bleibt.

Ist Sam schussfest?

Seit Herbst 2000 sind wir Mitglied im LCD. In der Ansprechpartnerin für  Berlin/Brandenburg des LCD, Marion Krause, habe ich eine sehr erfahrene Trainingspartnerin gefunden; somit haben auch wir endlich eine Chance bekommen in einer, wenn auch kleinen Gruppe, Dummytraining zu machen. Vielleicht schafft auch unser "Fieper" mal eine Dummyprüfung.

Dummyprüfung 6.10.2001 in Trebbin: Sam hat nun auch endlich eine Dummyprüfung bestanden, er erreichte 26 Punkte in der Dummy A.

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www.faszination-labrador.de Doris Thiel